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Ambivalenz

Wo soll ich studieren? Dem Verstand oder dem Herzen folgend - das sind die 2 Optionen. Freiheit oder Glück, was steht mir besser zu Gesicht? Sicherheit oder Risiko? Geld - oder Liebe?

Ich schreibe zu wenig in letzter Zeit, lese viel. Manchmal vergesse ich dabei vollkommen die Zeit, wundere mich, wie spät es schon ist. Einzig die Stunde zwischen 17 und 18 Uhr bekomme ich voll mit - und warte. Warte auf Nachrichten, auf ein Zeichen aus der Neuen Welt.

Thorvald hat sich heut kurz mit mir unterhalten. Entgegen der Meinung anderer Menschen ist er mir absolut sympathisch, vielleicht wegen seiner sehr offenen Art, Weltoffenheit sagt man wohl, oder auch wegen seiner übergroßen Intelligenz. Intelligente Menschen mit Charakter findet man leider selten, noch seltener welche, die das WIR größer schreiben als das ich.

Ich habe mich von einem Gedanken getrennt diese Woche: Es gibt, entgegen aller Wünsche, keine Menschen auf der Welt die sind wie ich. Vielleicht ist das gar nicht so schlecht.

Gestern waren wir in der Uni, Mikro, Kathi, janine, ich. Janine ist bald gefahren, was blieb waren wir drei. Komische Menschen, das muss man sagen. ich glaub, ich würde sie nie auf Dauer aushalten, auch, wenn wir uns verstehen. Auch sie sind nicht wie ich oder sollte ich besser sagen: ich bin nicht wie sie?
Lustig: Es gibt etwas, was diese beiden Menschen nicht über mich wussten. Zumindest Kathi hat es sehr intressiert, wenn ihr mich fragt, sie hätte es merken müssen. Na ja, Menschenkenntnis und damit auch das Interesse für Menschen scheint nicht sehr weit gesäht.

Morgen: zensurenschluss
Dienstag: letzter Schultag
Bald: Abiprüfung Deutsch
danach: Abiball und -fahrt
dann: Freiheit.

Weimar, ich komme. Im Herzen bin ich schon da, auch, wenns am Samstag nur in die Nachbarstadt Jena geht. Uni, wohin auch sonst.

ich würde gern jemandem den letzten Teil, den ich geschrieben habe, vorlesen. Er nist anders, assoziativer, freier geschrieben als anderes, aber auch abgehackter.

Was ich schon immer mal sagen wollte: Caro Heinz ist eine Nervensäge vom Format Janas. Wenn sie das nächste Mal anruft, bin ich doch tatsächlich nicht da. Jetzt weiß ich ja, wem diese Nummer gehört.

Sturmfrei zu haben ist schön, aber es nimmt meinen Tagen jeglichen Rahmen. ich vergesse mich selbst, bade noch um Mitternacht, Schule wird auffallend kürzer. Oder wie Thorvald sagte: "Du liest ja ne ganze Menge, davon wird man doch unheimlich klug." Ein schmunzelnder Satz ist das, ein wahrer, ein bewundernder aus seinem Munde. Wahrscheinlich wäre ich auch von seinem Potenzial enttäuscht, wenn ich es näher kennen würde.

ich glaube, ich brauche einen Menschen, der mir ebenbürtig ist. Auch, wenn das zumindest ein leser nicht so gern hört: ich fühl mich unterfordert mit den Menschen, mit denen ich öfters zu tun habe. Nichtmal Eva kann diskutieren bzw. sie will es nicht, viel lieber zieht sie ihre Augenbraue hoch.
Eine Erinnerung: Eva in Rom mit einer Modezeitschrift,. Aber: Niemand wollte mit ihr in ein Zimmer, K. tat das sogar mehr als laut kund, genau wie gestern ihre Sexgewohnheiten. Auch an diese Primitivität gewöhnt man sich - leider.

Nun werde ich schließen liebe leser - ein Satz aus Uwe Timms "Am Beispiel meines Bruders". Ein schönes Buch, lesenswert, inspirierend, wenn auch weniger als sein gegenstück "Der Freund und der Fremde".

PS: Ich hatte heut nachmittag einen Albtraum. S. hatte aufgegeben, ich versuchte sie von der Schönheit des lebens zu überzeugen und schaute jeden Tag, ob Blut an ihrem fenster klebte und eine Klinge dalag, als sie nicht mehr mit mir redete. Komisch, nach einer Leiche schaute ich nicht. Als ich aufwachte, pochte mein herz unheimlich schnell, ich war geschockt, als hätte ich gar nicht geschlafen. Ich glaube, wir werden uns nie wieder sehen.
18.5.06 18:36
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Caro (21.5.06 20:12)
Es gibt keinen Menschen, der so ist wie du. Das ist auch gut so, denn sonst müsste man das Wort Einzigartigkeit neu definieren, was aber schade wäre, weil dieses Wort wirklich wunderschön einzigartig ist.


naomi (21.5.06 20:20)
Leider liegt darin manchmal das Problem, der Grund, der einem Menschen die Leichtigkeit des Lebens raubt: zu wissen, dass ein Mensch immer fuer dich da sein mag, aber niemals komplett deine Art zu denken nachvollziehen wird, und das nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil er einfach anders ist als du.

(Dieser Eintrag kommt eventuell nicht an, weil meine Augen brennen und ich ohnehin stets zu bloed bin, "Was steht in dem Bild"-Dinger entziffern zu koennen.)


Caro (22.5.06 17:23)
Ja, das ist wohl wahr, aber wie langweilig wäre das Leben, wenn man immer genau nachvollziehen würde, was einem der andere sagen will? Nur wenn man nicht alles voneinander kennt, hat eine Verbindung die Chance, zu wachsen, da man den Reiz aneinander nie verliert.

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