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Heute verspüre ich zum ersten Mal wieder die Lust, zu schreiben. Das gabs lange nicht mehr. Und es scheint vollkommen grundlos zu sein, wie meine relativ gute verfassung heut allgemein. Vielleicht bedingt durch eine Stunde länger Schlafen, durch weniger Stress jedenfalls nicht.
Die Tage vergehen momentan recht schnell, ich habe wenig Zeit, die ich daheim sitze und einfach einmal lese. Lesen ja - aber meist unterwegs, zwischendurch. Mache viel für den FSR, Amnesty, dafür zu wenig fürs Studium. Und habe mir frei genommen übers Wochenende: Urlaub in Berlin. Ich will wirklich Urlaub machen, einmal etwas entspannen, obwohl das hier wohl besser ginge. Das Wochenende danach geht es nach München, AI-Jahresversammlung, sogar als Delegierter (wer sollte es auch sonst tun?!). Vielleicht gibt es danach einmal etwas Ruhe, etwas Zeit, zu reflektieren, darüber nachzudenken, was ich hier eigentlich tue und ob es das ist, was ich möchte. Momentan fehlt dazu jegliche Muse.
Aber es scheint mir zu gefallen, dieses Leben. Das alles als großer Test, als Lernphase für später, für die wirklich wichtigen DInge. Jetzt, wo es noch um wenig geht, alles noch halb Spiel ist und dadurch Spaß macht. Jetzt, wo alles so wahnsinnig erfolgreich ist, wenn auch nur im unbedeutend Kleinen. Wird es immer so bleiben?
Viele Menschen haben ich im letzten halben Jahr kennen gelernt, mehr, als ich mir jemals zu träumen wagte. Und trotzdem liegt das Leben irgendwo anders, irgendwo zwischen dem ENgagement und meinem Leben mit N. Es scheint wenig greifbar zu sein, hat weniger SUbstanz. Vielleicht, weil ihm der Mittelpunkt fehlt, das Zentrum.
Und wie viel habe ich nur gelernt, seit ich studiere ... Nie hätte ich es für möglich gehalten, so viel lernen zu können. Und doch, es ist zu wenig, es muss mehr hinein in meinen Kopf, mehr Wissen, mehr Fähigkeiten. Nie ist es genug, immer türmen sich die Bücherstapel hier noch höher, bis ich einige davon einfach unausgelesen wieder irgendwo einordne, um nicht so überfordert zu wirken. Vielleicht mache ich diesen Sommer einfach einmal gar nichts, nur lesen und reisen. Und arbeiten, falls ich bald einen billigen Aushilfsjob bekomme. Es wär ja ganz schön, nicht am Ende jedes Monats die letzten 50€ abzuheben, sondern einmal etwas mehr zu haben. Vor allem für Bücher und einige EInrichtungsgegenstände. erwähnte ich schon Bücher?

Das ist das Stichwort, Nicollo Machiavelli wartet auf mich, ebenso wie so viele andere Bücher.
15.5.07 21:22
 


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