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Zitate

Als ich eben in meinem himmelblauen Notizbuch bl?tterte, fand ich zwei Zitate, von denen ich nicht wei?, von wem sie sind. Vielleicht sind sie von naomi, vielleicht von mir selbst, wer wei?.

"Wir m?ssen endlich aufh?ren zu reden und etwas tun!"

"Man kann nicht immer nur dasitzen und klagen."

Sie dr?cken etwas aus, was mich bewegt, treibt, leitet: Rastlosigkeit. Ich habe dar?ber schon geschrieben vor einiger Zeit. Oft w?nsche ich mir in letzter Zeit, dieses Gef?hl w?rde mich nur f?r einen Tag verlassen. Doch ich greife zum n?chsten Kaffee, schlafe nicht, denn das ist sinnlos, davon wird kein Kind in Afrika satt, davon wird kein krieg zu Frieden, dadurch wird nichts besser. Vielleicht ist es gerade diese Rastlosigkeit, die mich hinter meiner ruhigen Fassade ausmacht.

Sch?nen Tag noch

PS: Danke f?r das viele Lob f?r die gek?rzte Version des FDP-Artikels in der GHS-intim. Ich hab mich wirklich dr?ber gefreut.
PPS: Das war meine erste Ver?ffentlichung in einem printmedium. Auch das freut mich ein klein wenig, zumal siehe ps. -)
3.11.05 16:58


das große Wüste

Afrika ? hei?er Kontinent und schwarzer Fleck. Jeden Tag erreichen uns neue Horrormeldungen, neue Ausschreitungen, Wahlf?lschungen, Vertreibungen und Hunger. Doch wie sehr tangiert es unser eigenes Leben? Kaum bis gar nicht, dass ist die traurige Antwort. Kaum ein junger Mensch denkt an die jungen Menschen, die dort hungern, die dort nicht einmal die gro?artige Chance auf Bildung haben, w?hrend wir ?ber die Schule st?hnen. Kaum ein Erwachsener denkt an die hungernden Menschen in der Sahelzone, w?hrend er sein ?ppiges Mahl genie?t. Kaum ein Mensch in der Industriewelt schert sich um das Schicksal der Menschen dort!
Man kann es Arroganz nennen, Ignoranz oder einen ganz neuen Namen f?r dieses Ph?nomen erfinden. Doch Namen sind Schall und Rauch, was z?hlt, ist, dass sich nichts bewegt. Wir, die wir hier mit unseren nichtigen Alltagsproblemen k?mpfen, Faulheit, Streitereien, Eifersucht, all diese Vermeidbarkeiten, ignorieren diese Menschen. Doch warum? Sind sie weniger Menschen als wir, haben sie einen geringeren Wert, nur weil ihre Stimme leiser ist oder gar verstummt? Es ist sicher bequem, nicht dar?ber nachzudenken, denn das schont das schlechte Gewissen. Doch ist es nicht unsere Verantwortung, unsere Pflicht als der Teil der Weltbev?lkerung, dem es mehr als gut geht, uns daf?r einzusetzen, dass es allen Menschen einmal so gut geht wie uns? M?ssen wir nicht daf?r sorgen, dass diese Menschen eine Stimme bekommen, dass sie die M?glichkeit haben, sich selbst zu entwickeln, es einmal besser zu haben?

Was meint ihr, taugt das f?r einen Artikel in der Sch?lerzeitung?
3.11.05 17:17


Zitate die 2.

Manchmal m?chte ich die Welt austrinken, bekomme nur einen Tropfen.

Mein Manchmal ist immer.

Entschuldige, das Zitat ist geklaut.
3.11.05 21:13


Erkenntnis des Tages: Literatur ist der pure Rock!
10.11.05 21:42


9 Stunden Basisdemokratie, eine Kopfschmerztablette und ein St?ck Kuchen sp?ter: "Politik lebt vom mitmachen und nicht vom zuschauen". Danke Tom Schreiber f?r diesen wunderbaren Satz eines jungen Menschen, meine STimme hast du bekommen.

Ansonsten? Napoleon fasziniert mich. Dieses gr??te Genie der Neuzeit, der verbreiter der Aufkl?rung und der Prinzipien der Revolution macht mich noch idealistischer, als ich es ohnehin schon bin und l?sst mich Schlachtpl?ne f?r die Humanisierung der Gesellschaft aust?rfteln. Ich kann es nur jedem ans herz legen, sich mit diesem gro?artigen geist auseinanderzusetzen, der mit 30 Jahren der Herrscher ?ber die Welt wurde oder Kaiser der Franzsosen und somit gezeigt hat, dass es nicht auf das Alter ankommt, sondern allein auf K?nnen. Ebenso hat er seine getreuen ausgew?hlt: Er war die franz?sische Revolution.
In diesem Sinne: Freiheit, Gleichheit, Br?derlichkeit! Amen.
19.11.05 21:17


heute: 14 Punkte auf den Napoleonvortrag. Ich fand ihn gut.
au?erdem: 'Gr?ndungsmitglied' der Initiative gegen Rechts an der GHS.
Ich habe mal wieder gemerkt, dass die Demokratie nur funktioniert, wenn sie Menschen engagieren. Ohne Menschen wie die beidne Herren von der Mobilen Beratung gegen Rechts (mbr) und andere, die sich aus ?berzeugung f?r oder gegen etwas einsetzen, w?rde nichts funktionieren, die Welt w?re Anarchie.
Als es um die Frage ging, wer sich auch weiterhin engagieren und nicht nur Informationsveranstaltungen besuchen m?chte, trennte sich die Spreu vom Weizen. Man sieht, wer wirklich Interesse daran hat, etwas zu ver?ndern. Schade nur, dass es nicht mehr als 10 Menschen waren. Sch?n, dass es so viele waren.
Und: wieder bin ich beeindruckt von einem Menschen, den ich f?r sehr f?rderungsw?rdig halte. Ja, jeder Mensch sollte gleich gef?rdert werden, aber dieser eine k?nnte viel bewegen in einer Weltverbessererbewegung.
Fazit: Weiter so. EIn lachendes und ein weinendes Auge.

in diesme SInne: engagiert euch! Es wird niemand f?r euch tun, auch f?r dich nicht, Josi.

Sch?nen tag noch
23.11.05 16:52


Freitagabendpolitik

Parlamentarischer Abend: interessanter als ich dachte, recht gutes Buffet. Ich hab Gesine L?tzsch (MdB der PDS) den Weg gewiesen, ganz forsch, um kurz darauf zu erfahren, dass sie Dr. Gesine L?tzsch ist. Daf?r rang sie sich beim gehen ein gezwungenes L?cheln f?r mich ab - die Frau war mir irgendwie unsympatisch. Daf?r aber: Volker Ratzmann, MdA. Ich mag ihn nach diesem seinem 2. Auftritt, den ich sah, noch mehr. Im Gegensatz zu seinen Mitpolitikern und -rednern kritisierte er nicht nur bzw. nur ganz wenig, er hat wirklich Visionen f?r diese Stadt! Diesem Mann w?rd ich mein Kind und meine Frau anvertrauen, w?r ich ein Familienmensch.
Fazit: Sehr aufschlussreich, was die Politik in berlin angeht. AU?erdem habe ich dabei einige grundlegende, vielleicht philosophische oder zukunftsweisende Feststellungen gemacht, die ich gleich weiterverarbeiten werde.

Nochwas: Kathi, du kannst mich selbstverst?ndlich anrufen, wenn du das m?chtest. Entschuldige meine Reaktion vorhin, mir gings schlecht und ich hatte diese typische Freitags-Genervtheit nach einer Woche inmitten diesem Haufen von Leuten ... Du hast meine Nummer, falls etwas ist. Trotzdem: Viel Gl?ck. Meiner Meinung nach, und so, denke ich, handle ich auch, gibt es wenige Dinge, die es wert sind, aufgegeben zu werden. F?r etwas zu k?mpfen, seine Kraft hineinzustecken, ist, egal ob es scheitert oder nicht, die wohl einzige M?glichkeit, menschliche Beziehungen so zu gestalten, wie man sie haben m?chte. Sonst bestimmt das Leben dich und nicht du dein Leben.

Nochwas2: Liebe ist etwas wunderbar anstrengendes. Ich glaube, auch ich stehe nicht dar?ber.

In diesem Sinne: Niemals aufgeben und sch?nes Wochenende euch allen!
25.11.05 23:36


lebenseinstellung teil 1

Was w?rde passieren, wenn alle Politiker, ja gar alle Menschen nicht mehr, wie nach Rousseau, ihre eigenen Interessen, sondern die der Allgemeinheit vertreten w?rden? Was w?re, wenn in L?nderkammern nicht die Vorz?ge f?r das eigene land bevorzugt w?rden, wenn Unternehmer nicht ihre Klasse nur f?rdern w?rden? Was w?re, wenn die Menschen zuerst an die Allgemeinheit, dann an sich denken w?rden? Es w?rde wohl, zweifelsohne, eine bessere Welt geben.
Ich denke man sollte als Weltverbesserer nicht zuerst schauen, was einem selbst n?tzt, sondern schauen, was den anderen Menschen n?tzt. F?r einen selbst wird man, wenn man sich stark genug anstrengt, immer einen guten und passenden Weg finden, vor allem aber wird man das Gl?ck finden, weil man anderen Menschen hilft. Es gibt nichts befriedigenderes als zu Wissen, dass man etwas Gutes getan, einen Menschen zum L?cheln bringen konnte.
Vorhin in der S-Bahn kam wieder eine von diesen Obdachlosenzeitungsverk?uferinnen. Ich kaufe mir meist keine solcher Zeitungen, aber immer, wenn ich am Wochenende in der Stadt bin, verteile ich das restliche Kleingeld aus meiner Tasche. Ich stand also da und las mein Buch, sie l?chelte mich nur sch?chtern an, fing irgendwann, als ich recht freundlich schaute, leise an, mir die Zeitung anzubieten. Ich gab ihr den letzten Euro aus meiner Tasche, ohne die Zeitung zu nehmen. Sie bedankte sich strahlend, w?nschte ein sch?nes Wochenende, ging weiter. Kurz bevor ich ausstieg, kam sie noch mal wieder und sagte mit ihrer sehr leisen stimme und einem dankbaren Ausdruck im Gesicht ?dankesch?n?. So etwas macht mich gl?cklich, auch wenn ich es nicht f?r eine gro?e Tat halte, Geld zu verteilen. Geld regiert nicht die Welt, nicht meine, auch, wenn alle, sogar meine Eltern immer wieder versuchen, mir das klarzumachen. Geld ist etwas Praktisches, vielleicht N?tzliches, aber kein Selbstzweck. Man sollte es ausgeben, wenn man es hat, Gutes tun damit, an Hilfsorganisationen, Stra?enmusiker und nette Obdachlose spenden. Es ist f?r mich nicht dazu da, irgendwelchen Kitsch zu kaufen, nur, damit ich etwas zum Anschauen habe, ebenso wenig wie sinnlos viel Kleidung oder Schuhe mit Profil (die wohl beim Blitzeis drau?en praktisch w?ren). Nun gut, das ist meine Einstellung, jeder solle selbst entscheiden, was er davon h?lt und warum die seine besser ist.
Gute Nacht
25.11.05 23:54





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