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kafkaesk

Es ist ein ruhiger Tag gewesen heute, aber kein langsamer. Mein Zimmer sieht nach langem nicht mehr wie ein Kriegsschauplatz aus, sah, besser gesagt. Dann habe ich die zeitung herausgeholt, die ich seit Stunden blaue Kreuzchen machend lese und alles beim alten. Fast zumindest. Ich lese und lese und bin so versunken, dass ich, wenn ich beim Umbl?ttern meine Finger sehe, sie f?r wulstige Fremdk?rper halte. Ja, ein bisschen fremd ist das alles hier um mich herum. Da h?ngt der Kalender links von mir, "Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten" steht dort, von Lessing. Darunter naomi hinter Gittern, in die Ferne starrend. Seltsam dieses Bild. Vor mir ein Block mit Dingen, die ich in den Ferien machen muss: Ist das wirklich mein leben? Daneben ein kleiner Blumentopf, gelb ist er, mit einer fast winzigen Zimmerpflanze, die ein paar veirrte B?cher h?lt.

Ja, die B?cher, das sind meine, fast alle. Hab ich sie wirklich alle einmal begonnen zu lesen?! Ich erinnere mich nicht ...
Nur eines, das zeigt mir ganz deutlich, dass dies hier mein leben ist: Mein ungemachtes Bett, voll mit Kissen. Ja, das sieht nach mir aus, das ist meines. ich glaube, ich bin hier richtig, ich glaube, das ist mein leben.
Gute Nacht
1.10.05 21:48


Räume

In unserer Literatur-AG haben wir ein Schreibprojekt zum Thema 'R?ume' laufen. Mir ist gerade, warum auch immer, dieser Text eingefallen. Ich wei? zwar noch nicht, wozu er verwendbar sein wird au?er diesem projekt, w?rde aber gern Meinungen h?ren. Ehrlich gesagt mag ich ihn nicht :/


Ein Gespr?ch

Es war eine langsame, stumme Ann?herung. Sie geschah im Einverst?ndnis, mit einem hoffenden, L?chelnden Auge, aber voller Furcht vor ihrer eigenen Zerbrechlichkeit. Die Gleichg?ltigkeit, die Abweisung, die K?lte: sie wurden langsam an den Rand gedr?ngt, ignoriert. Ihre Seelen bewegten sich wieder zu auf den Raum, indem sie miteinander, nicht aneinander vorbei kommunizieren konnten. Tr?ume entstanden von Paris, Weimar, D?sseldorf, Berlin. Immer beide, beide zusammen, nebeneinander, sich ber?hrend. Dieser Raum wurde langsam immer w?rmer und w?rmer. Und pl?tzlich, pl?tzlich mischte die Gleichg?ltigkeit wieder mit. Nur kurz, f?r einen einzigen Augenblick. Sie wurde vertrieben von der Hoffnung, wurde vertrieben von der W?rme. Sie bat ihn, zu bleiben. Undenkbar noch Stunden zuvor. Er blieb, trotz der furchtvollen Ann?herung an sie, trotz den dem Frieden noch nicht ganz trauenden Augen. Furchtsam liefen sie aufeinander zu aus den gegen?berliegenden Ecken des Raumes, voller Angst vor einem weiteren Stolpern, gar einem Fall in die Tiefe. Noch einmal tief durchatmen: immer vorw?rts Schritt um Schritt. Dann: eine Umarmung. Eng umschlungen standen sie nun da, wortlos, l?chelnd, genau in der Mitte des Raumes. Es war eine Vers?hnung, eine stumme Aussprache. Beide wussten umeinander, wussten, was sie voneinander hatten, konnten dies in nur einer innigen Umarmung ausdr?cken.

3.10.05 11:25


Klappe die 2.

Berlin ist immernoch und immer wieder eine wunderbare Stadt. Ich war bis eben beim Fest zum tag der Deutschen EInheit. Eher Volksfeststimmung auf der STra?e des 17. Juni, aber drumherum, im regierungsviertel, vorm kanzleramt oder Unter den Linden: wunderbar. Ich liebe diese Stadt.
Der Ausflug war so voller Erinnerungen an den regnerischen Sommer in Berlin. Ich musste immer wieder zur Spree gehen, habe viele Fotos gemacht. Es war sch?n. Ein erinnerndes Exponat hier:

Vielleicht kennt der ein oder andere diesen Ort: Es sind die B?nke neben oder im Lustgarten, an der Spree unter den vielen dunklen B?umen. Ein traumhaft sch?ner Ort, vor allem Nachts, wenn man das Lichterspiel der niemals ruhenden Stadt beobachten kann. Man kann sich dort verlieben, nicht nur in die Stadt.

PS: Danke f?r die schnellen Kommentare zu dem Text. Gute Nacht
3.10.05 20:48


Kafka hatte den Anspruch an seine Literatur, dass sie alles m?glichst genau beschreiben sollte. Auch Schriftsteller lassen ab und an verlauten, dass ein Autor die Materie, die er behandelt, nur gut behandeln kann, wenn er sie m?glichst tiefgr?ndig angeht und viele Details mit einschlie?t. Ich fand den Tag bzw. den Nachmittag heut recht sch?n und hab es mal mit einer etwas symbolisch angehauchten Beschreibung versucht als einfache ?bung, damit ich das Schreiben ein St?ckchen besser lerne. Kommentare erw?nscht. Danke

Ich sitze in der berliner S-Bahn. Der Wagen ist leer, ein ?lteres Ehepaar, anscheinend Touristen, mit Sohn sitzen weiter vorn. In den Randbezirken steigt kaum jemand zu. Dann, in K?penick, wird es voll. Ich schaue kaum auf von meinem Buch, mache nur einem M?dchen, was sich mir schr?g gegen?ber setzt, etwas Platz. Sie macht sich daf?r breit, h?rt Musik. Stupide Besch?ftigung. Ich h?re auch Musik nebenbei. In die n?chste Sitzgruppe, mir genau gegen?ber, setzt sich ein M?dchen, rothaarig. Ihre Augen sehen rabenschwarz aus. Sie schaut mich kurz an, als ich aufschaue. In der Hand hat sie einen Block, klein und kariert und einen Stift. Auch wenn ich nicht oft aufschaue, beobachte ich sie. Ihr Blick wechselt zwischen der vorbeiziehenden Stadt, mir und ihrem Block. Wenn sie herausschaut, bei?t sie sich auf die Lippe. Wenn sie zu mir schaut, sieht es so aus, als w?rde sie ?ber ihre Brille schauen, h?tte sie eine. Sie scheint nach etwas zu suchen, wohl nach Ideen, Inspiration. Vielleicht kommt sie mir deshalb so sympathisch vor. Ich schaue auch immer wieder auf, vor allem in die Sonne. Wie wundersch?n dieser Herbsttag ist, so sonnig und warm, ?berall liegt Laub herum, auch auf den Bahnh?fen. Vorhin, als niemand in der N?he war, bin ich schlurfend durch das auf dem Fu?weg liegende Laub geschlurft, nur, um es rascheln zu h?ren. Vielleicht mag ich den herbst doch ein klein wenig, auch wenn er den kalten und ungem?tlichen Winter mit h?sslichem Regenwetter einleitet.
Ostbahnhof: Alles aus- und umsteigen. Ich nehme mein Buch, einen Finger zwischen den Seiten, die ich gerade lese und stehe auf. Schnell r?ber auf die andere Seite, die Bahn f?hrt bald ab. Schnell einsteigen, das Buch ist spannend. Auch die beiden M?dchen steigen in den gleichen Wagen. Endlich erkenne ich die Oberseite des Blocks: alle 2 Zeilen stehen einzelne Worte geschrieben. Eher Einkaufszettel als Inspirationsmerkzettel. Wer wei?. Ich fahre bis Friedrichstra?e, die Stadt ist so wundersch?n. Der Fernsehturm, angestrahlt von der untergehenden Herbstsonne: wunderbar. Die Friedrichstra?e: Sch?n. Da fragt mich doch ein bettelnder Punk ernsthaft, ob ich seinen sinnlosen Alkohol- und Drogenkonsum unterst?tzen m?chte. ?Nein, ich spende lieber an Afrika? ist meine Antwort. Er w?nscht mir trotzdem noch einen schnellen Tag. Das Kundenb?ro der S-Bahn, das ich eigentlich mit meiner Anwesenheit nerven wollte, ist brechend voll. Super. Auf diese Gelegenheit habe ich gewartet: Auf zu Jokers! Schnell schl?ngle ich mich die paar Meter durch die Menschenmengen, vorbei an Meinungsumfragenstellern und Zeitungsverk?ufern, Bratwurstgeruch und Flyerverteilern. Alle Hautfarben und Nationen finden sich hier auf diesen paar Metern, auffallend viele Asiatinnen. Dann, endlich, nach 100 Metern: Das rote Logo von Jokers. Vor der T?r, ?berraschenderweise: das rothaarige M?dchen, vollkommen vertieft in die ausliegenden Monographien ber?hmter Leute. Ich schiebe mich vorbei an ihr, hinein in den recht vollen Laden. Nachdem ich den Tisch mit der Belletristik durchgeschaut habe, wende ich mich dem Klassikerregal zu. Vertieft in die vielen Titel, gespannt und hochkonzentriert, wie ich es in Buchl?den immer bin, schreckte ich auf, als ich mich umwende und das M?dchen neben mir auf Zehenspitzen stehend den hals reckt, um ?ber meine Schulter auch einige Titel lesen zu k?nnen. Ich bin fertig, gehe weiter, suche Geschichtliches, schlie?lich brauche ich ein Buch ?ber Kaiser Napoleon. Ich gehe zum Regal ?Biographien?, finde ein viel zu dickes Buch, was ich letztendlich gekauft habe. ?Ich, der Kaiser? lautet sein Titel. Mal schauen, welche Geheimnisse es verbirgt. Ich zahle, das M?dchen im f?r dieses Wetter viel zu dicken, wei?en Mantel ist verschwunden. Wohl zu Dussmann gegen?ber, dem Paradies f?r B?cherliebhaber schlechthin. Ich mag Menschen, die sich f?r Literatur interessieren, vor allem junge. Lesen schadet der Dummheit.
Unter Termindruck gehe ich zur?ck zum Bahnhof, vorbei an den gleichen, kommerziellen Interessen nachgehenden Menschen und dem Punk. Auf dem riesigen, fast verwaisten Platz vorm Bahnhof lasse ich mich auf einer Bank nieder, hole mein altes Buch hervor, fange an zu lesen und versinke erneut darin.
4.10.05 21:35


Die Welt sieht traurig aus heute
Bush wettert gegen den Islam, der ein Imperium m?chte und sagt, dass ein 'Kampf' n?tig sei und kein Krieg ohne Opfer gewonnen werde. Komisch, soetwas aus dem Mund eines Imperialisten zu h?ren.
Au?erdem eine Dokumentation auf Phoenix: Hartz IV Empf?nger, die auf keinen Fall arbeiten wollen. traurig soetwas. Ich glaube, ich sollte ein Buch lesen, was aufheitert
Sch?ne Wochenende
7.10.05 13:36


Botschaft des Tages

Wichtig ist, dass man niemals aufgibt, egal, was sich einem in den Weg stellt.
Das bedarf, denke ich, keiner weiteren Worte. Sch?nen Tag noch.

11.10.05 12:56


Afrika ...

... immer wieder und noch einmal.
Wenn ich in diesen Tage fernsehe, springt mir meist Ulrich Wickert entgegen und mit ihm eine sanfte, aber gerichtete kritik ?ber den Fl?chtlingsansturm aus Afrika. Es ist eine Kritik an den Regierenden, an der EU, die sich mehr Gedanken darum macht, wie man die Grenzbefestigungen verst?rken kann, als wie man den Menschen helfen kann. Eigentlich grausam eine solche Denkweise, denn die Afrikaner sind, wie die Europ?er auch, Menschen. SIe sind Menschen, die ein recht auf ein ebenso gutes Leben haben wie wir, die ebenso klug oder dumm, ebenso gut oder schlecht sind. Es sind Menschen, die aufgrund ?u?erer Umst?nde nicht das leben fphren k?nnen, was sie gern f?hren wollten (bis auf wenige Ausnahmen). Ihre Vorfahjren wurden ausgebeutet von den kolonialherren des Alten Europas, heute leiden sie unter blutigen B?rger- und Religionskriegen, korrupten Eliten und der verweigerten teilnahme am Welthandel durch die Industrienationen. Wie kann dabei noch ein Politiker, der sich r?hmt, gerecht zu sein, abends guten gewissens einschlafen? Wie kann er morgens aufstehen und daran glauben, was er predigt? Denn, egal welche probleme oder Scheinprobleme im Inland herrschen (und wir befinden uns definitiv nicht in der gr??ten krise, sondern im gr??ten WOhlstand seit 1945), es gibt auf dieser Welt einen gro?teil von Menschen, denen es wesentlich schlechter geht, sei es in Afrika, in Asien oder S?damerika. Solange die 1970 versprochenen 0,7 % des BIP weder von den meisten europ?ischen L?ndern noch von den USA oder KANADA ausgegeben werden, solange kann sich doch kein Politiker r?hmen, gerecht zu sein. Und solange sollte kein Mensch guten gewissens ins Bett gehen, wenn nicht gerade einmal wieder viele Bilder hungernder, sich verletzender Afrikaner im Fernsehen laufen oder gar sterbende Kinder gezeigt werden. Jeder kann etwas tun f?r die Menschen dieser Welt, gegen das Elend und sei es durch kleine Spenden. F?r 8 ? rettet Unicef mehr als 40 Kinder vorm Dehydrieren! Eine Regierung wird sich nie an ihre Versprechen erinnern, wenn niemand Druck macht. JEder Politiker h?lt regelm??ig Sprechstunden ab, Heidemarie-Wiszorek-Zoil, unsere immernoch und designierte ENtwicklungshilfeministerin ist sicher empf?nglich f?r Briefe & Anfragen. Au?erdem kann man bei Amnesty inetrnational sogenannte 'urgent actions' unterst?tzen, d.h. Briefe an regierungen schreiben, die sich Menschenrechtsverletzungen haben zuschulden kommen lassen. Es hilft, wenn soetwas eine breite ?ffentlichkeit bekommt, denn kaum etwas f?rchten Regierungen mehr als dass ihre Schandtaten in der ?ffentlichkeit bekannt gemahct werden. Jeder kann etwas tun!! wirklich jeder.

Falls jemand noch mehr M?glichkeiten zum Engagement kennt, w?rd ich mich freuen, wenn er mir diese mitteilen w?rde. Dankesehr und einen sch?nen tag noch.

PS: Hier noch ein recht inetressanter Link der Tagesschau-Redaktion zum Thema Afrika: tagesschau.de
13.10.05 14:13


Berlin bei Nacht

Berlin festival of lights 2005 - eine Lichterreise:


Er?ffnungsfeuerwerk am Alex - die Reise beginnt


Nachts ein wunderbarer Ort: Schlossbr?cke neben dem Lustgarten


Das ganze Lichtensemble der City ost


Unter den Linden blau angeleuchtet


Zuguterletzt: Das Brandeburger Tor



15.10.05 00:36


heute:
Schule
Literatur-AG
Workshop 'Aufmucken gegen rechts'

to do:
Werbung f?r die Literatur-Ag drucken
Bericht ?ber die Buchmesse schreiben
f?r Chemie lernen.

ich glaube, heut ist nicht mein Textschreibe-Tag. Zum gl?ck haben mich heut nur 2 Personen gefragt, ob ich diesen bl?den Kommentar in Politik f?r sie schreibe.

Mehr sp?ter
26.10.05 17:04


Nachtrag

Rastlosigkeit treibt mich. Meine Schritte werden immer schneller, immer treibender, wie der Rhythmus der Musik. Nach Hause, arbeiten, endlich schreiben, endlich entwerfen, kreativ sein, etwas tun. Schnell schnell, die Zeit rennt davon, ich habe keine Zeit. Blo? wge von diesem Ort, in Gedanken beim n?chsten, die Kinder in Afrika sterben, sterben, w?hrend ich sinnlos laufe, mich fortbewege, esse, lese. Schreiben gegen rechts, schreiben gegen Ignoranz und Armut, Schreiben als Waffe gegen all das Schlechte in dieser Welt. Blo? Schnell jetzt, schnell, sonst stirbt ein Kind. Jede Minute stirbt eines an den Folgen von Aids - wie viele dann wohl an denen von Hunger? Schnell schreiben, mehr schreiben, ich kann nicht mehr. Doch schlafen, nein, nein, das geht doch nicht, ich muss etwas tun, muss etwas bewegen, die Menschen sterben doch, die Menschen t?ten und werdne get?tet, das geht doch nicht. Ich bin rastlos, will etwas tun, bin machtlos. Schreiben kann ich nur und reden, nicht viel bewegen, nicht viel tun. Weniger schlafen, mehr Kaffee, immer mehr, immer mehr schreiben, mehr tun, mehr reden, mehr helfen. Alle 7 Sekunden stirbt ein Kind und ich, ich kann nichts tun. Die 5 Millionen Erdbebenopfer in Pakistan werden auch sterben, wenn keine weiteren Spenden f?r Winderzelte eingehen, wenn die Welt?ffentlichkeit die Augen verschlie?t, ignoriert, zynisch lacht. Nein, von zynismus werden die Menschen nicht wieder lebendig, es geht ihnen nicht besser dadurch. Genau wie durch Schlaf, wie durch sinnlose Zeitvertreibe, kindliche probleme von Erwachsenen, Sinnlosigkeiten wie Drogen, aus langeweile, aus sinnsuchender Spa?sucht, die den Sinn ausspart. Nein, dadurch wird die Welt nicht besser, nur zynischer, nur kleiner, nur ?rmer und viel mehr tot - gef?hlstot.
Schreiben, nur schnell schreiben, etwas tun, etwas bewegen ... etwas tun!
26.10.05 19:45


Miteinander statt gegeneinander

Schon gestern wetterte der iranische Pr?sident, dass Israel ausgel?scht werden muss. Er sagte, dass das Stammland der islamischen Gesellschaft, Pal?stina, nicht l?nger in der Hand von Zionisten sein darf. Dies alles gab er auf einem Kongress f?r eine Welt ohne Zionismus von sich.
Lange habe ich dar?ber nachgedacht, habe versucht, etwas wie diesen islamischen Fundamentalismus, denn nichts anderes stellt es ja dar, zu verstehen. Ich habe versucht, zu verstehen, warum diese Menschen sich nicht gegenseitig als Menschen sehen k?nnen, warum sie sich bekriegen, hassen m?ssen. Ich versuche zu verstehen, warum die Religion Menschen t?tet. Ich kann es nicht.
Es ist eine Unm?glichkeit f?r mich, Menschen nach ihrer Religion zu beurteilen, sie dadurch zu besseren oder schlechteren Menschen zu machen, durch ihren Glauben darauf schlie?en zu k?nnen, ob sie gut oder b?se sind. Das geht nicht, niemand sollte behaupten, dass zu kennen.
Es ist schon einige Zeit her, da lernte ich ein M?dchen kennen, das aus dem Iran kam. Vorher wusste ich recht wenig ?ber dieses Land, heute ist es nicht viel anders. Doch ich lernte diese Familie kennen und es war wirklich ein Erlebnis: solche Gastfreundschaft, solche Offenheit und Freundlichkeit hatte ich noch nie erlebt, nicht einmal in den eigentlich schon sehr gastfreundlichen gesellschaften in Polen. Diese Menschen wollten alles teilen, was sie hatten, versuchten, die besten Gastgeber zu sein, die sie sein konnten. Ich bekam ein Weihnachtsgeschenk von ihnen, obwohl ich sie nur einmal (und das war eine Weile her) vorher sah, jeder Wunsch wurde mir von den Augen abgelesen. Trotzdem waren, sind wohl noch, nur habe ich den Kontakt verloren, diese Menschen wie wir, leben wie wir, denken wie wir. Sie haben eine normale Wohnung in einem mittleren Stadtteil hamburgs, gehen arbeiten, die Eltern lie?en sich scheiden wie normale Westler auch, ohne, dass die Frau gesteinigt wurde, wie man ja manchmal aus diesem Land h?rt. Die Familie war auch nicht mehr islamisch, sondern Atheistisch. Ich wei? nicht, ob ich wirklich alles beschreiben kann, es ist etwas lange her, doch war ich schwer beeindruckt von ihnen.
Vielleicht wegen dieser Geschichte, vielleicht wegen dem Humanismus, den ich im Leben verfolge ist es mir unverst?ndlich, ja, wird es mir sogar bei jedem Nachdenken immer unverst?ndlicher, dass ein Mensch, ein Politiker, so etwas sagen kann. Und, vor allem, verstehe ich nicht, wie es Massen gibt, die ihm folgen, die das gleiche denken. Sicher k?nnten Islamwissenschaftler (und Evchen wird ja bald eine) Antworten darauf geben, w?rdne die Ehre anf?hren, die gro? geschrieben wird und die Schmach, die von Sirael ausgeht, doch w?rden auch sie wohl keine L?sungen finden f?r dieses problem.
Doch eines ist sicher: Es muss eine L?sung gefunden werden, so schnell wie m?glich! Der Nahe und mittlere Osten, die Ziele auf der Welt, die ich am liebsten bereisen w?rde, versinken im Chaos. Autorit?re Regimes wechseln sich ab mit b?rgerkriegs?hnlichen Demokratien und zerr?tteten L?ndenr wie dme Libanon. Es sterben unz?hlige Menschen jeden tag, vor allem im irak. Aus blindem Hass und Dummheit, aus Verblendung und religi?sem Eifer t?ten Menschen sich selbst, t?ten andere, Unschuldige vor allem, um ins Paradies zu kommen. Erst heute wurden in Deutschland Terroristen verurteilt, die Anschl?ge in D?sseldorf und Berlin planten. Wie kann man nur?
Ich versuche, es zu verstehen, nicht nur den neuen iranischen pr?sidenten, sondern die ganze SItuation, die auf Chaos setzt, die Welt zerr?tteln will und, wie im Iran eine verbreitete Meinung ist, ein islamistisches Weltreich schaffen m?chte von den phillipinen bis Spanien. ich kann nicht glauben, dass es keine L?sungen geben soll! Es muss welche geben! Es muss ...

Vielleicht wei? ja jemand etwas mehr als ich und kann dies hier mehr als kommentieren, sondern mir helfen zu verstehen, vielleicht L?sungen aufzeigen. Ich bin der Meinung, dass es ein Unding ist, dass sich Menschen gegenseitig t?ten. Punkt.
27.10.05 19:11


Verantwortung

Intelligenz ust Verantwortung. Wer auch nur ein F?nkchen daovn hat, sollte alles in seiner Macht stehende tun, um anderen Menschen, denen es weniger gut geht, zu helfen, ein besseres leben zu f?hren. Intelligenz ist die Verantwortung f?r eine bessere Welt. Deswegen stehe ich jeden Morgen auf, daf?r lebe ich dieses und kein anderes Leben. Vielleicht kann diese Einstellung, so unattraktiv sie f?r einzelne sein mag, ja ein paar Egoisten weniger auf dieser Welt produzieren. ich w?rde mich freuen.
Um zu zeigen, dass Gemeinn?tzigkeit auch dem einzelnen etwas bringen kann: Seit Jahren helfe ich meiner Nachbarin bei ihrem PC-Problemen, was meist alle 1-2 Wochen vorkommt. Ich nehme kein Geld daf?r. Ab und an bekomme ich etwas Schokolade. Gestern schenkte sie mir eine hochwertige Spiegelreflexkamera, die sie nichtmehr brauchte. Einfach so. Danke daf?r.
31.10.05 20:53





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